Glossar

Hier findest du unsere Fachbegriffe nach Rubriken geordnet.

Übergreifendes

Immobilienarten

Wohnen

Wohnimmobilien sind primär für die private Nutzung bestimmt sind. Sie gelten als stabile Assetklasse mit breiter Nachfrage.

Gewerbe/Büro

Büroimmobilien bieten Flächen für Unternehmen, Dienstleister oder Verwaltungen. Sie zeichnen sich durch langfristige Mietverträge und eine hohe Standortrelevanz aus.

Handel/Retail

Einzelhandelsimmobilien umfassen Ladenlokale, Einkaufszentren oder Fachmarktzentren. Ihre Wertentwicklung hängt stark von der Lage und der Kundenfrequenz ab.

Hotel

Hotelimmobilien dienen der Beherbergung und sind meist an Betreiber gebunden. Ihre Performance hängt von Auslastung, Standort und touristischer Attraktivität ab.

Logistik/Industrie

Logistik- und Industrieimmobilien sind auf Produktion, Lagerung und Distribution ausgerichtet. Sie profitieren von E-Commerce, Lieferketten und verkehrsgünstigen Standorten.

Health Care

Gesundheitsimmobilien umfassen Pflegeheime, Ärztehäuser, Kliniken oder Reha-Einrichtungen. Sie sind stark von demografischen Trends und staatlichen Regulierungen beeinflusst.

Micro- und Serviced Living

Diese Kategorie umfasst kleine Wohneinheiten wie Mikroapartments, Studentenwohnungen oder Serviced Apartments. Sie kombinieren kompaktes Wohnen mit flexiblen Dienstleistungen.

Grundstück

Ein Grundstück ist ein unbebautes oder bebautes Areal, das zur Entwicklung, Nutzung oder Wertsteigerung erworben wird. Es bildet die Basis für nahezu alle Immobilienprojekte.

Projektentwicklung

Projektentwicklungen beinhalten die Planung, Konzeption und Realisierung neuer Immobilienprojekte. Sie tragen ein höheres Risiko, bieten aber auch attraktive Renditechancen.

Spezialimmobilien

Spezialimmobilien sind Objekte mit einer besonderen Nutzung, wie z. B. Flughäfen, Freizeitparks oder Rechenzentren. Sie erfordern spezielles Know-how und haben oft geringere Drittverwendungsmöglichkeiten.

Objekttypen Wohnen

Denkmalimmobilien

Historisch oder architektonisch bedeutende Gebäude mit Denkmalschutzstatus. Maßnahmen zur Modernisierung sind genehmigungspflichtig.

Doppelhaus

Zwei baugleiche Wohneinheiten mit gemeinsamer Trennwand. Kombination aus individueller Wohnform und Flächeneffizienz.

Einfamilienhaus

Freistehendes Wohnhaus für eine Familie. Charakteristisch sind private Außenflächen und hohe Wohnqualität.

Ferienwohnanlage / Ferienapartments

Immobilien für die temporäre touristische Nutzung. Häufig in touristischen Regionen mit entsprechender Ausstattung.

Luxusimmobilien

Wohnobjekte im Premiumsegment mit exklusiver Ausstattung und Top-Lage. Zielgruppe sind vermögende Eigennutzer oder Anleger.

Mehrfamilienhaus

Gebäude mit mehreren separat vermietbaren Wohneinheiten. Zentrales Objektsegment für institutionelle und private Investoren.

Plattenbau

Wohnhäuser in industrieller Bauweise mit vorgefertigten Betonelementen. Häufig in Ostdeutschland anzutreffen, teils mit Modernisierungspotenzial.

Quartiere

Stadtteilähnliche Entwicklungen mit gemischten Nutzungen. Fokus liegt auf Urbanität, Infrastruktur und Durchmischung.

Reihenhaus

Aneinandergebaute Einfamilienhäuser mit identischer Struktur. Effizient in Grundstücksnutzung und Baukosten.

Villen

Großzügige und repräsentative Wohnhäuser mit gehobener Ausstattung. Häufig in exklusiven Lagen mit großzügigen Gärten.

Wohn- und Geschäftshaus

Kombination aus Wohneinheiten und Gewerbeflächen, meist im Erdgeschoss. Besonders attraktiv in innerstädtischen Lagen.

Wohnsiedlung / Wohnanlage

Zusammenhängende Bebauung aus mehreren Wohngebäuden. Ziel ist eine wirtschaftliche und gemeinschaftsorientierte Wohnform.

Wohnhochhaus / Wohnturm

Mehrgeschossige Wohngebäude mit hohem Verdichtungsgrad. Charakteristisch für urbane Standorte mit wenig Baufläche.

Wohnungspakete

Bündelung mehrerer Eigentumswohnungen zu einem Investment. Beliebt bei Investoren zur Streuung und Skalierung.

Objekttypen Büro/Gewerbe

Bürokomplex

Zusammenhängende Gebäude mit primärer Büronutzung. Eignen sich für Großnutzer oder als Multi-Tenant-Struktur.

Business Center

Voll ausgestattete Büroflächen mit flexibler Anmietung. Fokus auf kleine bis mittlere Unternehmen mit Bedarf an kurzfristiger Verfügbarkeit.

Campus

Großflächige Büro- oder Forschungseinrichtungen mit mehreren Gebäuden. Häufig mit gemeinsamer Infrastruktur und Campus-Charakter.

Coworking / Flexible Workspace

Gemeinschaftsbüros mit temporären oder projektbezogenen Mietmodellen. Beliebt bei Start-ups, Freelancern und hybriden Teams.

Einzelbürogebäude

Solitäre Büroimmobilie für einen Nutzer. Vorteilhaft bei hohen Anforderungen an Corporate Identity oder Sicherheit.

Gewerbepark

Zusammenstellung mehrerer Gewerbeimmobilien mit Mischnutzung. Vielfältige Flächen für Produktion, Lager, Büro und Service.

Hochhaus

Mehrgeschossige Büroimmobilien mit zentraler Lage und hoher Flächeneffizienz. Markenzeichen urbaner Skylines.

Light Industrial

Gewerbeobjekte mit geringem Produktionsanteil, kombiniert mit Lager- und Büroflächen. Eignen sich für Handwerk, Logistik oder Dienstleister.

Mixed-Use

Immobilien mit gemischter Nutzung aus Wohnen, Arbeiten, Handel und Freizeit. Ziel ist ein lebendiger und nachhaltiger Nutzungsmix.

Technologie- / Innovationszentrum

Spezialisierte Gewerbeparks für technologieorientierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Häufig mit Förderstrukturen und Netzwerkinfrastruktur.

Verwaltungsgebäude der öffentlichen Hand

Büroimmobilien im Besitz oder zur Nutzung staatlicher Einrichtungen. Häufig langfristig vermietet und bonitätsstabil.

Objekttypen Handel/Retail

Baumarkt

Handelsimmobilie mit Fokus auf Bau- und Heimwerkerbedarf. Großflächige Nutzung mit hoher Anforderung an Verkehrserschließung.

Discounter

Lebensmittelmarkt mit klarer Sortimentsbegrenzung und preisgünstiger Ausrichtung. Häufig in Wohnlagen oder Stadtteillagen.

Drogerie

Einzelhandelsfläche mit Sortiment aus Pflege, Kosmetik und Haushaltswaren. Meist in Nachbarschaftslagen angesiedelt.

Einkaufspark

Offen konzipiertes Handelsareal mit mehreren Einzelhändlern. Fokus auf Pkw-Erreichbarkeit und großflächige Parkplätze.

Einkaufszentrum / Shoppingzentrum

Überdachte Einzelhandelsimmobilie mit breitem Branchenmix. Ziel ist hohe Verweildauer und Frequenz.

Fachmarktzentrum / Fachhandel

Gebündelte Einzelhandelsflächen mit Fokus auf großflächige Anbieter. Kundenfrequenz durch komplementäre Sortimente.

High Street Retail

Ladengeschäfte in 1A-Innenstadtlagen mit hoher Passantenfrequenz. Ideal für Markenpräsenz und Flagship-Stores.

Ladengeschäft

Kleinere Einzelhandelsfläche mit direktem Zugang zur Straße. Häufig inhabergeführt und standortnah.

Lebensmittelmarkt

Immobilien mit gemischter Nutzung aus Wohnen, Arbeiten, Handel und Freizeit. Ziel ist ein lebendiger und nachhaltiger Nutzungsmix.

Möbelhaus

Großflächige Handelsimmobilie mit Fokus auf Möbel, Einrichtung und Dekoration. Bedarf an guter verkehrlicher Anbindung.

Nahversorgungszentrum

Kleinere Einkaufscluster für den täglichen Bedarf. Kombiniert Lebensmittel, Drogerien und Dienstleistungen.

Outlet Center

Verkaufsstandorte für Markenwaren zu reduzierten Preisen. Häufig außerhalb von Innenstädten mit hoher Besucherfrequenz.

Selbstbedienungs Warenhaus

Einzelhandelsformat mit breitem Sortiment und Selbstbedienungskonzept. Fokus auf Preis-Leistung und Flächeneffizienz.

Supermarkt

Im mittleren Preissegment mit Fokus auf Nahversorgung. Standortwahl richtet sich nach Wohn- und Laufkundschaft.

Vollsortimenter

Lebensmittelmärkte mit umfangreichem Sortiment, inklusive Frischetheken. Höhere Anforderungen an Fläche und Ausstattung.

Objekttypen Hotel

All-Suite-Hotel

Hotel mit ausschließlich Suiten oder größeren Einheiten. Zielgruppe sind Geschäftsreisende und Langzeitgäste mit hohem Komfortanspruch.

Apart- / Apartmenthotel

Hotelkonzept mit Apartments zur Selbstverpflegung. Verbindet Wohnkomfort mit Hotelservice.

Boarding- / Apartmenthaus

Langzeitunterkünfte für Berufspendler oder Projektarbeiter. Häufig ohne klassische Hotelservices.

Boutique- / Designhotel

Kleine Hotels mit individuellem Konzept und starkem Designfokus. Beliebt bei Lifestyle-orientierten Gästen.

Gästehaus

Kleinere Unterkunft mit persönlichem Ambiente, oft familiengeführt. Zielgruppe sind Kurzzeitgäste.

Gasthof

Regionale Unterkunft mit Gastronomiebetrieb. Kombination aus Übernachtung und traditioneller Küche.

Hostel

Preisgünstige Unterkunft mit Mehrbettzimmern. Zielgruppe sind junge Reisende, Backpacker und Gruppen.

Hotel

Klassische Beherbergungseinrichtung mit Serviceangebot. Unterschiedliche Kategorien von Budget bis Luxus.

Hotel garni

Hotelbetrieb mit Frühstücksangebot, aber ohne Restaurant. Beliebt bei Geschäftsreisenden und Kurzurlaubern.

Jugendherberge

Gemeinschaftsunterkünfte für Jugendliche, Schulklassen und Gruppen. Träger ist meist gemeinnützig.

Long-Stay-Hotel

Eine Pension ist eine kleine Unterkunft, oft familiengeführt, die Zimmer mit Frühstück oder Halbpension bietet. Sie gilt als preisgünstige Alternative zum Hotel.

Motel

Verkehrsgünstig gelegene Unterkunft mit direktem Zugang vom Parkplatz. Fokus auf Kurzübernachtung für Reisende.

Pension

Eine Pension ist eine kleine Unterkunft, oft familiengeführt, die Zimmer mit Frühstück oder Halbpension bietet. Sie gilt als preisgünstige Alternative zum Hotel.

Ferien- / Resort-Hotel

Touristisch ausgerichtete Hotels in Urlaubsregionen. Bieten Freizeitangebote, Gastronomie und Unterhaltungsprogramme.

Objekttypen Logistik

City-Logistik / Last-Mile-Immobilie

Immobilien zur innerstädtischen Warenverteilung, oft in unmittelbarer Nähe zum Endkunden. Wichtig für E-Commerce und zeitkritische Lieferungen.

Containerterminal / Containerdepot

Spezialisierte Logistikflächen für Umschlag, Lagerung und Weitertransport von Containern. Häufig in Hafennähe oder an Güterverkehrsknotenpunkten gelegen.

Distributionshalle/Distributionszentrum

Zentrale Lager- und Versandstandorte zur Belieferung regionaler oder nationaler Märkte. Optimiert für schnelles Warenhandling und hohe Umschlagsgeschwindigkeit.

E-Commerce- / Fulfillment-Center

Logistikimmobilien für Onlinehändler, in denen Lagerung, Verpackung und Versand erfolgen. Fokus liegt auf Automatisierung und Prozessoptimierung.

Güterverkehrszentrum (GVZ)

Verkehrslogistische Knotenpunkte mit multimodaler Anbindung. Bündeln Straßen-, Schienen- und Wasserwege für Gütertransporte.

Hochregallager

Automatisierte Lagerhallen mit großen Regalhöhen für platzsparende Einlagerung. Ideal für standardisierte Lagergüter mit hoher Umschlagsrate.

Kühl- / Tiefkühllager

Temperaturgeführte Lagerimmobilien für sensible Güter wie Lebensmittel oder Pharmazeutika. Hohe Anforderungen an Technik und Energieeffizienz.

Lagerhalle

Ein Speziallager dient der Aufbewahrung sensibler oder besonderer Güter wie Gefahrstoffen, Kühlware oder Archivmaterial. Es ist baulich und technisch speziell ausgestattet.

Logistikpark

Gebündelte Logistikflächen mit mehreren Hallen und Mietern. Häufig in verkehrsgünstiger Lage und mit gemeinsamer Infrastruktur.

Paketverteilzentrum / Parcel Hub

Spezialisierte Immobilien für Sortierung und Verteilung von Paketsendungen. Zentral für Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP).

Speziallager

Ein Speziallager dient der Aufbewahrung sensibler oder besonderer Güter wie Gefahrstoffen, Kühlware oder Archivmaterial. Es ist baulich und technisch speziell ausgestattet.

Umschlaghalle / Cross-Dock

Immobilien zur kurzfristigen Umlagerung ohne Einlagerung. Beschleunigt Warenströme durch direkte Verladung von Anlieferung zu Auslieferung.

Objekttypen Health Care

Ärztehaus / MVZ

Immobilien für die ambulante Versorgung mit mehreren Facharztpraxen oder medizinischen Einrichtungen. Zentralisierte Infrastruktur für Patienten und Personal.

Ambulante Pflege

Standorte von Pflegediensten mit Büro- und Lagerräumen für die Organisation häuslicher Pflege. Oft dezentral gelegen zur flächendeckenden Versorgung.

Arztpraxis

Einheiten zur medizinischen Einzel- oder Gemeinschaftsversorgung. Bestehen meist aus Behandlungszimmern, Wartebereich und Verwaltung.

Behindertenhilfe

Ambulante Pflege beschreibt die Versorgung von Pflegebedürftigen in deren Zuhause durch mobile Pflegedienste. Sie umfasst medizinische und alltägliche Unterstützung.

Betreutes Wohnen

Wohnformen mit optionalen Unterstützungsleistungen für Senioren oder Pflegebedürftige. Häufig mit angeschlossenen Gemeinschafts- und Servicebereichen.

Eingliederungshilfe

Einrichtungen zur sozialen und beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung. Kombination aus Wohnen, Betreuung und Förderung.

Fachklinik

Spezialisierte Kliniken für bestimmte medizinische Fachgebiete wie Psychiatrie, Neurologie oder Suchttherapie. Oft mit langfristigem Behandlungsfokus.

Hospiz / Palliative Medizin

Einrichtungen zur Betreuung schwerstkranker oder sterbender Menschen. Fokus liegt auf Lebensqualität und Schmerztherapie.

Krankenhaus

Vollversorger in der stationären Gesundheitsversorgung. Umfasst Pflege, Diagnostik, Operation und Notfallversorgung.

Laborgebäude

Spezialisierte Immobilien für medizinische oder wissenschaftliche Analyse. Hohe technische Anforderungen an Raumklima, Hygiene und Sicherheit.

Pflegeheim

Einrichtung zur vollstationären Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen. Meist mit Einzel- und Gemeinschaftsräumen sowie Pflegestationen.

Reha Klinik

Kliniken zur medizinischen Rehabilitation nach Krankheit oder Unfall. Fokus liegt auf Genesung, Mobilisierung und Wiedereingliederung.

Residenzwohnungen

Ambulante Pflege beschreibt die Versorgung von Pflegebedürftigen in deren Zuhause durch mobile Pflegedienste. Sie umfasst medizinische und alltägliche Unterstützung.

Tagespflege

Teilstationäre Betreuung für Pflegebedürftige tagsüber. Ergänzt die häusliche Pflege und entlastet Angehörige.

Therapiezentrum/Physiotherapiezentrum

Immobilien für physio-, ergo- oder psychotherapeutische Behandlungen. Oft in Kombination mit Ärzten oder Fitnessbereichen.

Objekttyp Micro- und Serviced Living

Business Apartments

Vollmöblierte Apartments für beruflich bedingte Kurz- oder Langzeitaufenthalte. Fokus liegt auf Funktionalität, Lage und Servicekomfort.

Mikroapartments

Kompakte Wohneinheiten mit effizienter Raumaufteilung. Beliebt bei Singles, Studenten und Berufspendlern in urbanen Lagen.

Serviced Apartments

Apartments mit hotelähnlichen Zusatzleistungen wie Reinigung, Rezeption oder Frühstück. Kombinieren privaten Wohnkomfort mit professionellem Service.

Studenten Apartments

Wohnlösungen speziell für Studierende mit möblierten Einheiten und Gemeinschaftsflächen. Nähe zu Hochschulen und erschwingliche Mieten stehen im Fokus.

Objekttyp Spezialimmobilien

Parkhaus

Mehrgeschossige Anlage zur Fahrzeugunterbringung mit Stellplätzen auf verschiedenen Ebenen. Häufig in Innenstädten, an Bahnhöfen oder Flughäfen.

Casino / Spielhalle

Immobilien mit Nutzung für Glücksspiel, Automatenbetrieb oder Wettbüros. Strengen gesetzlichen Vorgaben unterworfen.

Rastplatz

Infrastrukturimmobilien an Fernstraßen mit Park- und Verpflegungsangebot. Zielgruppe sind Reisende und Berufskraftfahrer.

Fast Food Kette

Gastronomiebetriebe großer Schnellrestaurant-Marken. Hohe Standardisierung und frequentierte Verkehrslagen sind typisch.

Restaurant

Einzelgastronomiebetriebe mit individuellem Konzept. Unterschiedliche Flächengrößen, Lagen und Ausstattungsstandards.

Städtische Einrichtung (Behörde)

Gebäude im Eigentum oder zur Nutzung durch öffentliche Träger. Häufig langfristig vermietet und bonitätsstark abgesichert.

Kindergarten

Betreuungseinrichtung für Kinder vor Schuleintritt. Anforderungen an Sicherheitsstandards und Außenflächen sind hoch.

Bildungseinrichtung

Immobilien für schulische oder akademische Bildung. Dazu zählen Schulen, Hochschulen oder private Bildungszentren.

Life Science

Spezialimmobilien für Biotechnologie, Pharma oder Medizintechnik. Hohe bauliche Anforderungen an Hygiene und Technik.

Autohaus

Gebäudeensemble mit Verkaufs-, Ausstellungs- und Werkstattflächen für Fahrzeuge. Standortwahl häufig an Hauptverkehrsachsen.

Objekttyp Projektentwicklung / Grundstück

Greenfield

Unbebaute Grundstücke ohne Altbestand, meist in Rand- oder Neubaugebieten. Ideal für Projektentwicklungen mit freier Planung.

Brownfield

Ehemals genutzte Grundstücke mit Bestandsbauten oder Altlasten. Potenzial für Nachnutzung, Revitalisierung oder Umnutzung.

Mit Bestand

Grundstücke mit vorhandenen Gebäuden oder baulicher Struktur. Eignen sich für Umbau, Sanierung oder Teilabriss.

Kundenprojekte

Projektentwicklungen, die im Auftrag oder nach Wunsch eines Endnutzers entstehen. Fokus liegt auf Individualisierung und Bedarfsausrichtung.

Investorenprojekte

Entwicklungen, die gezielt für den Verkauf oder Bestandserhalt durch Investoren konzipiert sind. Ziel ist häufig eine optimierte Rendite.

Ohne Bestand

Grundstücke ohne aufstehende Bebauung. Meist sofort oder kurzfristig bebaubar, abhängig vom Baurecht.

Art der baulichen Nutzung

Gewerbegebiet (GE)

Flächen, die überwiegend gewerblicher Nutzung vorbehalten sind. Zulässig sind z. B. Lager, Büros, Werkstätten oder Dienstleister.

Industriegebiet (GI)

Baugebiete für Industrieanlagen und großflächige gewerbliche Nutzung. Auch mit möglichen Emissionen verträglich, daher weniger restriktiv.

Dorfgebiet (MD)

Baugebiete mit gleichberechtigter Mischung aus Wohnen und Gewerbe. Ideal für urbane Quartiere mit kurzen Wegen.

Mischgebiet (MI)

Ein besonderes Wohngebiet dient dem Wohnen in Kombination mit besonderen Nutzungen wie Ferienwohnungen, gewerblicher Beherbergung oder Freizeitnutzungen. Es ist auf spezielle städtebauliche Funktionen ausgerichtet.

Kerngebiet (MK)

Ein Dorfgebiet kombiniert Wohnen mit landwirtschaftlichen Betrieben und dörflichem Gewerbe. Es ist für ländliche Strukturen und ortstypische Nutzungsmischungen gedacht.

Urbanes Gebiet (MU)

Ein Mischgebiet erlaubt das gleichberechtigte Nebeneinander von Wohnen und Gewerbe. Ziel ist eine lebendige Nutzungsmischung mit sozialer und funktionaler Vielfalt.

Sondergebiet (SO)

Für spezielle Nutzungen wie Freizeitparks, Kliniken oder Flughäfen ausgewiesene Bauflächen. Individuelle Festsetzungen im Bebauungsplan.

Allgemeines Wohngebiet (WA)

Ein Kerngebiet bildet das städtische Zentrum mit hoher baulicher Dichte. Es ist für Handel, Dienstleistungen, Kultur, Verwaltung und Wohnen vorgesehen.

Besonderes Wohngebiet (WB)

Wohngebiete mit zusätzlicher Prägung durch Gewerbe, soziale Einrichtungen oder Tourismus. Planungsrechtlich differenziert nutzbar.

Reines Wohngebiet (WR)

Streng auf Wohnnutzung begrenzte Bauflächen. Keine gewerbliche Nutzung zulässig, um reine Wohnqualität zu gewährleisten.

Kleinsiedlungsgebiet (WS)

Baugebiete für kleinteilige Wohnformen wie Wochenendhäuser oder Laubenkolonien. Häufig mit Garten- oder Selbstversorgungsnutzung.

Dealkriterien

Dealkriterien

Portfolioinvestments

Kauf oder Verkauf mehrerer Immobilien in einem Paket, oft zur Risikostreuung oder für größere Investitionsstrategien.

Transaktionsvolumen

Gesamter Kaufpreis bzw. das Finanzvolumen einer Immobilientransaktion, meist in Millionen oder Milliarden Euro angegeben.

Teileigentum

Kauf einzelner Einheiten in einem größeren Objekt, z. B. Eigentumswohnungen oder Gewerbeeinheiten. Verwaltung erfolgt häufig gemeinschaftlich.

Dealtyp

Asset Deal

Der Käufer erwirbt direkt die Immobilie als Einzelobjekt, inklusive aller Rechte und Pflichten, die damit verbunden sind.

Share Deal

Der Käufer erwirbt Anteile an der Gesellschaft, die Eigentümerin der Immobilie ist, anstatt die Immobilie direkt zu kaufen.

Forward Purchase

Kaufvertrag über eine Immobilie, die sich noch im Bau befindet. Übergang von Besitz, Nutzen und Lasten erfolgt nach Fertigstellung.

Forward Funding

Der Käufer finanziert die Immobilie bereits während der Bauphase. Übergang erfolgt meist stufenweise nach Baufortschritt.

Investmentart

Core

Investitionen in hochwertige, voll vermietete Immobilien in Toplagen. Fokus liegt auf Stabilität, Werterhalt und niedrigerem Risiko.

Core+

Ähnlich wie Core, jedoch mit leicht erhöhtem Risiko und Optimierungspotenzial. Kombiniert laufende Erträge mit moderater Wertsteigerung.

Value Add

Investitionen mit mittlerem Risiko zur Wertsteigerung durch Sanierung, Umnutzung oder Leerstandsabbau. Ziel ist eine signifikante Renditesteigerung.

Opportunistic

Hochrisikostrategie mit spekulativen Investments. Oft mit strukturellem oder finanziellem Repositionsbedarf verbunden.

Manage to Core

Sehr risikoarme Immobilieninvestments mit langfristig gesicherten Mietverträgen in Top-Lagen; stabile Renditen bei niedrigen Risiken.

Manage to ESG

Investitionsstrategie mit Fokus auf ökologische und soziale Optimierung. Ziel ist die Erreichung von ESG-konformen Standards.

Sale- and-Lease-Back

Leicht höheres Risiko als Core, oft durch kürzere Mietlaufzeiten oder moderate Entwicklungsmaßnahmen, mit entsprechend höheren Renditechancen.

Distressed

Kauf von Immobilien in finanziellen oder betrieblichen Sondersituationen. Bietet oft hohes Risiko, aber auch überdurchschnittliche Chancen.

Standortkriterien

Standortkriterien

Städtetyp

Kategorisierung von Städten nach Größe, Bedeutung und Zentralität. Häufig in A-, B-, C- und D-Städte unterteilt zur Marktsegmentierung.

ABCD Stadt

A-Städte sind große Metropolen mit internationaler Bedeutung, D-Städte kleine Städte mit lokaler Reichweite. Diese Einteilung hilft Investoren bei der Standortbewertung.

Region

Geografische Einordnung eines Objekts in ein Bundesland oder eine zusammenhängende Wirtschaftsregion. Relevanz für Marktpotenzial und Erreichbarkeit.

Landkreis

Eine kommunale Verwaltungseinheit, die mehrere Städte und Gemeinden umfasst und als geografisches Kriterium bei Standortanalysen dient.

Metropolregion

Ballungsräume mit hoher wirtschaftlicher und infrastruktureller Bedeutung. Attraktiv für Investitionen durch Bevölkerungsdichte und Marktdynamik.

Zentralitätskennziffer

Kennzahl zur Messung der regionalen Einzelhandelszentralität. Werte über 100 bedeuten, dass Kaufkraft von außerhalb zufließt.

Kaufkraftindex

Eine kommunale Verwaltungseinheit, die mehrere Städte und Gemeinden umfasst und als geografisches Kriterium bei Standortanalysen dient.

ABCD Lage in der Stadt

Standortbewertung innerhalb einer Stadt, oft für Mikrostandorte. A-Lagen sind besonders begehrt und hochpreisig, D-Lagen einfach und peripher.

Ertragskriterien

Rendite

Max. Faktor

Höchster akzeptierter Kaufpreis-Multiplikator bezogen auf die Jahresnettokaltmiete. Wird auch als Vervielfältiger bezeichnet.

Min. Rendite

Mindestverzinsung, die ein Investor bei einem Objekt erwartet. Dient zur Eingrenzung der wirtschaftlichen Attraktivität.

Vermietung

Vermietungsstand

Der prozentuale Anteil der vermieteten Flächen im Verhältnis zur gesamten Mietfläche.

Mietpreisbindung

Rechtliche oder vertragliche Begrenzung der Miethöhe, meist im Wohnungsbau relevant.

Single Tenant

Eine Immobilie, die ausschließlich von einem einzigen Mieter genutzt wird.

Multi Tenant

Eine Immobilie, die von mehreren unabhängigen Mietern genutzt wird.

WALT

Abkürzung für „Weighted Average Lease Term“ – die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit aller Mietverträge.

Ankermieter

Ein bedeutender Hauptmieter, der durch seine Größe oder Marktstellung Stabilität für ein Objekt schafft.

Mindestmietlaufzeit

Die vertraglich festgelegte Mindestdauer, für die ein Mietvertrag gültig ist.

Vertragsarten

Pachtvertrag

Vertrag zur entgeltlichen Überlassung einer Immobilie inklusive der Möglichkeit zur Fruchtziehung. Häufig bei Gastronomie oder Landwirtschaft.

Managementvertrag

Vertrag, bei dem der Betreiber die Immobilie für den Eigentümer verwaltet. Eigentum und wirtschaftliches Risiko verbleiben beim Investor.

Mietvertrag

Klassischer Vertrag über die entgeltliche Nutzung einer Immobilie. Regelt Laufzeit, Nutzung, Miete und Pflichten beider Parteien.

Franchisevertrag

Vereinbarung zur Nutzung eines Marken- oder Geschäftskonzepts gegen Gebühr. Immobilieneigentümer vermietet an Franchise-Nehmer.

Unternehmenspachtvertrag

Kombination aus Pachtvertrag und Betriebsüberlassung. Der Pächter übernimmt neben der Immobilie auch den laufenden Geschäftsbetrieb.

Objektkriterien (Grundstückskriterien)

Objektkriterien

Wohneinheiten

Anzahl der separaten Wohneinheiten in einer Immobilie. Relevanter Faktor für Skalierbarkeit und Mietstruktur.

Wohnfläche

Gesamtnutzfläche aller Wohnbereiche einer Immobilie. Wird in Quadratmetern angegeben und beeinflusst Mietertrag und Bewertung.

Grundstücksgröße

Fläche des Grund und Bodens einer Immobilie. Grundlage für Bebauungspotenzial, Erschließung und Bewertung.

Baujahr / Letzte Modernisierung

Baujahr gibt das Errichtungsjahr des Gebäudes an, Modernisierungsjahr zeigt letzte relevante Erneuerungen. Beide Werte beeinflussen Zustand und Marktwert.

Verkaufsfläche

Nutzbare Fläche für Verkaufszwecke im Einzelhandel. Maßgeblich für Mietpreise und Umsatzpotenzial im Handel.

Nutzfläche

Alle funktionalen Flächen innerhalb einer Immobilie wie Büros, Lager oder Technikräume. Wird oft zur Flächenbewertung und Mietberechnung genutzt.

FMCG

Abkürzung für Fast Moving Consumer Goods – Produkte des täglichen Bedarfs. Relevanz bei Handelsimmobilien mit Lebensmittelbezug.

EZ-Quote

Verhältnis von Einzelhandelsfläche zur Gesamtfläche in einem Objekt. Gibt Aufschluss über Nutzungsschwerpunkt und Mieterstruktur.

Einheiten

Gesamtheit aller vermietbaren oder verkaufbaren Flächen wie Wohnungen, Büros oder Ladenlokale. Dient zur Aufschlüsselung der Objektstruktur.

Objektzustand

Erweiterungspotenzial / Aufstockung

Gesamtheit aller vermietbaren oder verkaufbaren Flächen wie Wohnungen, Büros oder Ladenlokale. Dient zur Aufschlüsselung der Objektstruktur.

Guter Zustand

Die Immobilie ist technisch und optisch in einem gepflegten Zustand. Keine wesentlichen Investitionen erforderlich.

Instandhaltungsstau

Aufgeschobene notwendige Reparaturen oder Wartungsmaßnahmen. Kann mittelfristig zu Wertverlust oder höheren Folgekosten führen.

Kernsaniert

Die Immobilie wurde umfassend bis auf den Rohbau modernisiert. Technik, Hülle und Innenausbau entsprechen aktuellen Standards.

Leerstand

Nicht vermietete Flächen innerhalb eines Objekts. Bedeutet temporären Ertragsausfall, kann aber auch Entwicklungschance sein.

Modernisiert

Einzelne oder mehrere Teile des Gebäudes wurden erneuert. Umfasst z. B. Fenster, Heiztechnik oder Fassade.

Nachverdichtungspotential

Möglichkeit zur zusätzlichen Bebauung des Grundstücks. Oft durch Baureserve oder ungenutzte Flächen im Innenhof gegeben.

Neubau / Erstbezug

Fertiggestellte Immobilie ohne vorherige Nutzung. Bietet moderne Standards und geringe Instandhaltung in den ersten Jahren.

Neuwertig / Sehr guter Zustand

Objekte, die kaum Gebrauchsspuren aufweisen und technisch auf aktuellem Stand sind. Oft nach Sanierung oder Neubau.

Renovierungsbedürftig

Die Immobilie weist sichtbaren Modernisierungsbedarf auf. Investitionen sind notwendig, um marktgängigen Zustand herzustellen.

Revitalisierungspotenzial

Immobilien mit Sanierungs- oder Umnutzungschancen. Ziel ist die Aufwertung durch bauliche und konzeptionelle Maßnahmen.

Sanierungsbedürftig

Technisch veraltete Immobilie mit erheblichem Investitionsbedarf. Teilweise mit strukturellem oder sicherheitsrelevantem Handlungsbedarf.

Solider Zustand

Das Gebäude ist funktionsfähig, weist jedoch kleinere Mängel oder altersbedingten Modernisierungsbedarf auf.

Umnutzungs-/ Umwidmungspotenzial

Möglichkeit, die aktuelle Nutzung in eine andere zu überführen. Relevanz bei Leerstand oder veränderten Marktanforderungen.

Objektausstattung

Einfach

Grundausstattung mit funktionalem Standard. Fokus auf Zweckmäßigkeit ohne besondere gestalterische oder technische Merkmale.

Standard

Gebräuchliche Ausstattung mit solider Qualität. Deckt grundlegende Anforderungen an Komfort und Technik ab.

Gehoben

Recht zur Nutzung oder Ertragsziehung einer Immobilie ohne Eigentum. Häufig bei Übertragungen im familiären Kontext relevant.

Luxus

Ausstattung auf höchstem Niveau mit exklusiven Materialien, Designlösungen und Komfortmerkmalen. Entspricht Premiumsegment.

KfW Standard

40

Energieeffizienzstandard mit besonders niedrigem Energieverbrauch. Förderfähig im Rahmen von KfW-Programmen für Neubauten.

55

Etablierter Effizienzhausstandard mit sehr guter Energieeinsparung. Häufig Grundlage für Fördermittel bei Sanierungen und Neubauten.

70

Standard mit moderatem Energieverbrauch – oft durch Sanierungen erreichbar. Dient als Orientierungswert für Bestandsgebäude.

75

Weniger gebräuchlicher Zwischenwert mit leicht erhöhtem Energiebedarf gegenüber KfW 70. Kann bei bestimmten Projekten relevant sein.

Sonderrechte

Erbbaurecht

Das Grundstück wird nicht gekauft, sondern langfristig gepachtet. Der Erbbaurechtsnehmer darf dort eine Immobilie errichten und nutzen.

Denkmalschutz

Gebäude unterliegen gesetzlichen Schutzvorgaben zur Erhaltung historischer Substanz. Bauliche Maßnahmen sind genehmigungspflichtig.

Nießbrauchrecht

Recht zur Nutzung oder Ertragsziehung einer Immobilie ohne Eigentum. Häufig bei Übertragungen im familiären Kontext relevant.

Sozialbindung

Regelungen zur Vermietung zu sozialen Konditionen, z. B. bei öffentlich gefördertem Wohnraum. Beinhaltet Mietobergrenzen und Belegungsrechte.

Sanierungsgebiet

Gebiete mit städtebaulichem Erneuerungsbedarf. Maßnahmen können gefördert werden, es gelten aber auch spezielle rechtliche Vorgaben.

Milieuschutzgebiet

Besondere städtische Schutzgebiete zum Erhalt der sozialen Struktur. Bauliche Veränderungen oder Umwandlungen unterliegen Genehmigungspflichten.

Sterne

1-Stern

Einfache Unterkunft mit grundlegender Ausstattung. Funktionalität steht im Vordergrund, Komfort ist auf das Wesentliche reduziert.

2-Sterne

Budget-Hotels mit erweiterter Ausstattung wie TV oder eigenes Bad. Geeignet für kurzzeitige, kostenbewusste Aufenthalte.

3-Sterne

Mittelklasse-Standard mit Komfortelementen wie Rezeption, Frühstücksservice und moderner Einrichtung. Häufig im Geschäftsreisesegment.

4-Sterne

Gehobene Hotels mit hohem Servicelevel, eleganter Ausstattung und Zusatzangeboten wie Wellness oder Businesscenter.

5-Sterne

Luxushotels mit erstklassigem Service, großzügiger Raumgestaltung und exklusiver Ausstattung. Hoher Anspruch an Individualität und Komfort.

6-Sterne

Inoffizielle Bezeichnung für Ultra-Luxus-Konzepte mit außergewöhnlichem Service, Architektur und Privatsphäre. Selten und meist international.

Baurechtliche Situation

Kein gesichertes Baurecht

Es existiert aktuell keine rechtskräftige Grundlage zur Bebauung. Eine Bebauung ist nur mit behördlicher Prüfung oder Änderung möglich.

Bebauungsplan vorhanden

Ein rechtsverbindlicher Plan regelt die zulässige Nutzung und Bebauung des Grundstücks. Gibt Planungssicherheit für Projektentwicklungen.

Baurecht §34 BauGB (Innenbereich)

Bebauung muss sich in die nähere Umgebung einfügen. Gilt in bebauten Ortsteilen ohne Bebauungsplan.

Baurecht §35 BauGB (Außenbereich)

Bebauung ist nur unter engen Voraussetzungen zulässig. Trifft auf Flächen außerhalb zusammenhängender Bebauung zu.

Bauvoranfrage eingereicht

Ein Antrag zur rechtlichen Einschätzung einer geplanten Bebauung wurde gestellt. Ergebnis ist rechtlich unverbindlich.

Bauvorbescheid liegt vor

Positiver Vorbescheid gibt Planungsrechtssicherheit für ein konkretes Bauvorhaben. Bindet die Baubehörde für eine bestimmte Zeit.

Baugenehmigung / Baurecht erteilt

Offizielle Genehmigung für die Ausführung eines Bauvorhabens. Voraussetzung für den rechtmäßigen Baubeginn.

Baulasten eingetragen

Rechtliche Verpflichtungen auf dem Grundstück, z. B. Zufahrtsrechte oder Leitungsrechte. Können die Bebaubarkeit beeinflussen.

Denkmalschutz

Gebäude oder Grundstück stehen unter staatlichem Schutz. Einschränkungen bei Um- oder Neubauten müssen beachtet werden.

Erbbaurecht

Das Grundstück ist nicht im Eigentum, sondern wird langfristig gepachtet. Baurechtliche Bewertung erfolgt auf Grundlage des Erbbaurechtsvertrags.

Altlasten / Altlastenverdacht

Mögliche oder bestätigte Bodenverunreinigungen, z. B. durch Industrie oder Tankanlagen. Relevanz für Baukosten und Nutzung.

Nachverdichtung möglich

Baurecht erlaubt zusätzliche Bebauung im Innenbereich. Relevanz bei Grundstücksreserven oder nicht ausgenutztem Baurecht.

Umnutzung baurechtlich möglich

Aktuelle Nutzung kann durch Bau- oder Nutzungsänderung ersetzt werden. Bedarf ggf. einer Genehmigung durch die Bauaufsicht.

Aufstockung baurechtlich möglich

Zusätzliche Geschosse dürfen baurechtlich errichtet werden. Erhöht das Entwicklungspotenzial eines bestehenden Gebäudes.

Bausituation

BGF

Bruttogrundfläche: Gesamtheit aller nutzbaren Flächen eines Gebäudes inklusive Wandstärken. Dient als Berechnungsgrundlage für viele Kennzahlen.

GRZ

Grundflächenzahl: Verhältnis der überbauten Fläche zur Grundstücksgröße. Gibt Auskunft über die bauliche Ausnutzung.

GFZ

Geschossflächenzahl: Verhältnis der gesamten Geschossfläche zur Grundstücksgröße. Beeinflusst das maximal mögliche Bauvolumen.